Grüne Woche 2015 in Berlin

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Bayerische Brezen sind Publikumsmagnet

München. Bereits zum vierten Mal repräsentierte Bäckermeister Stephan Bockmeier aus Raubling das bayerische Bäckerhandwerk auf der Grünen Woche in Berlin. Auf der weltgrößten Ausstellung für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau zeigten Bayerns Bäcker insbesondere die Herstellung der Bayerischen Brezen, die im März 2014 von der Europäischen Union zur geschützten geografischen Angabe erhoben wurde. 2012 folgte Bockmeier, der auf der Internationalen Bäckerfachmesse iba 2009 die deutsche Vizemeisterschaft der Bäckermeister errungen hatte, erstmals dem Ruf der bayerischen Bäckerverbandes. Aus dieser Ouvertüre wurde ein Dauer-Abonnement. Kein Wunder, denn Bockmeier ist Bäcker mit Leib und Seele. Die Breite und die Qualität des Backwarensortiments seiner Bäckerei in Raubling sprechen für sich. So kommt es nicht von ungefähr, daß er zum ständigen Mitglied des Messeteams avancierte, welches der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk unter Federführung des Leiters der Bayerischen Bäcker-Akademie, Arnulf Kleinle, jährlich zur Grünen Woche nach Berlin schickt, um die Werbung der Bayerischen Staatsregierung für das Urlaubsland Bayern und für seine kulinarische Spezialitäten zu unterstützen. Für ihn ist es Ehrensache, denn schließlich hat er 2004 in der Akademie den Meisterkurs absolviert und mit großem Erfolg seine Meisterprüfung bestanden. Sein Engagement wurde von Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und auch von CSU-Landesgruppen-Chefin Gerda Hasselfeldt persönlich gelobt.

Am letzten der zehn Messetage zeigte sich Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner mit dem Auftritt des Freistaats rundum zufrieden: „Wir haben den 400.000 Besuchern aus der ganzen Welt wieder eindrucksvoll vor Augen geführt, welch unvergleichliche Vielfalt, Kultur und Lebensart Bayern zu bieten hat.“ Rund 10.400 Kilo Käse, 9.000 Weißwürste, 3.600 Portionen Leberkäs und 1.000 Enten sowie unzählige Brezen wurden während der Grünen Woche verspeist. Dazu flossen 19.500 Liter Bier, 950 Liter Wein und rund 620 Liter Hochprozentiges unter dem weiß-blauen Messehimmel durch die Kehlen.

Das Rezept für den großen Erfolg der Bayernhalle liegt laut Brunner in der richtigen Mischung von Information und Emotion, Kultur und Kulinarischem. Unter anderem waren 50 Musik- und Trachtengruppen mit rund 2.000 Mitwirkenden eigens nach Berlin gereist. Zentraler Mittelpunkt war auch heuer wieder der zünftige Biergarten. Drumherum präsentierten sich an über 40 Ständen Hersteller und touristische Anbieter aus den verschiedensten Regionen – vom Steigerwald bis zur Zugspitzregion – darunter auch Bayerns Bäcker.